IRIS‑T SLM V1.0.0.0 Mod





IRIS‑T SLM V1.0.0.0 Mod
Die IRIS-T SLM ist ein deutsches Mittelstrecken-Boden-Luft-Raketensystem, das von Diehl Defence entwickelt wurde. Sie gehört zur IRIS-T-Familie, zu der die Luft-Luft-Rakete (IRIS-T AAM), die Kurzstreckenversion mit Bodenstart (SLS), die Mittelstreckenversion (SLM) und die Version mit erweiterter Reichweite (SLX) gehören.
Die SLM-Variante ist für das Abfangen von Flugzeugen, Hubschraubern, Drohnen, Marschflugkörpern und gelenkter Munition auf mittlere Entfernungen mit sehr hoher Präzision ausgelegt.
Systemkomponenten
Startfahrzeug: Typischerweise ein MAN 8×8-Lkw, der acht Raketenbehälter für den Vertikalstart transportiert.
Rakete: IRIS-T SLM, eine modifizierte Version der IRIS-T mit größerem Raketenmotor, Datenlink-Lenkung und erweiterter Reichweite.
Radar: HENSOLDT TRML‐4D AESA-Radar, das eine 360-Grad-Abdeckung und die gleichzeitige Verfolgung von Hunderten von Zielen ermöglicht.
Führungs- und Kontrolleinheit: Koordiniert Einsatzplanung, Zielzuweisung und Kommunikation mit anderen Luftverteidigungseinheiten.
Leistung und Fähigkeiten
Maximale Reichweite: Ungefähr 40 km.
Maximale Einsatzhöhe: Ungefähr 20 km.
Anleitung: Infrarot-Suchkopf mit Bildgebung in Kombination mit Datenlink-Aktualisierungen während des Fluges.
Reaktionszeit: Sehr kurz, geeignet für Bedrohungen mit hoher Geschwindigkeit.
Fähigkeit zur Bekämpfung mehrerer Ziele: Kann mehrere Ziele gleichzeitig angreifen.
Kampfeffektivität: Berichte aus der Ukraine weisen auf extrem hohe Abfangraten gegen Drohnen und Marschflugkörper hin.
Bedrohungen, denen es begegnen kann
Kampfflugzeuge
Kampfhubschrauber
Unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs)
Marschflugkörper
Präzisionsgelenkte Munition
Betreiber
Ukraine (erster Kampfeinsatz)
Deutschland
Ägypten
Mehrere europäische Länder über die European Sky Shield Initiative (ESSI), darunter Estland, Lettland, Dänemark, Schweden, die Schweiz, Bulgarien und Slowenien.
Zukünftige Entwicklung
Diehl Defence entwickelt die IRIS-T SLX, eine Langstreckenrakete mit einer Reichweite von etwa 80 km. Der neue SLM/X-Werfer kann sowohl SLM- als auch SLX-Raketen abfeuern, ohne dass die Systemarchitektur geändert werden muss.
